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Donnerstag, 10. November 2011

Mehr Geld für musikalische Leuchttürme

Mittwoch, 9. November 2011
(Sächsische Zeitung)

TAGESGESPRÄCH

Mehr Geld für musikalische Leuchttürme



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Herr Koegler, welches war in Ihren Augen der wichtigste Beschluss der Tagung in Görlitz?

Dass wir jetzt sachsenweit eine einheitliche Prüfungsordnung haben. Damit sind die Prüfungsergebnisse und Noten überall vergleichbar. Die Zusammensetzung der Prüfungskommission ist festgelegt und ein einheitliches Punktesystem wird verwendet.

Es ging bei Ihrer Zusammenkunft auch um Förderung junger Talente. Was gibt es da Neues?

Die Förderung für besonders begabte Schüler wurde von 600 auf 800Euro angehoben. Das heißt, dass der Schüler zusätzlich 45Minuten Unterricht pro Woche bezahlt bekommt. Das ist ein Programm des Freistaats, es gibt 400Plätze dafür.

Haben Sie viele dieser Ausnahmetalente in Görlitz?

Eher nicht, es könnten mehr sein. Man muss schon genau schauen, wer dafür infrage kommt. Das sind doch eher die potenziellen Musikstudenten, die kleinen Leuchttürme. Um die zusätzliche Förderung zu bekommen, müssen sie auch erst in Dresden vorspielen und ihre Qualitäten unter Beweis stellen.

Musikschul-Konzerte bei YouTube – das ist für Sie keine Zukunftsmusik mehr?

Nein. Wir sind mit unserer Musikschule in Görlitz schon ziemlich präsent im Internet. Unmittelbar nach Auftritten unserer Schüler stehen schon Bilder auf der Homepage, wir binden uns ein in Netzwerken wie Facebook und haben ein eigenes Blog. So können auch andere sehen, was wir machen. Mit YouTube ist das so eine Sache, bei Konzerten sind wir vorsichtig wegen der Rechte der Gema.

Gespräch: Daniela Pfeiffer
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2908377
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